- Kohlenstoffstahl und kohlenstofflegierter Stahl
- Edelstahl
- Kupfer- und Nickellegierung
- Wärmeeffizienzrohre
- Rohrverbindungsstücke
- Rohrflansche
- Dichtung, Stehbolzen und Mutter
- Industriearmaturen
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U-förmiges J-förmiges gebogenes Rohr
Materialauswahl
- Übliche Werkstoffe: Edelstahl (SS304, SS316), Kohlenstoffstahl, Kupferlegierungen, Titan oder Nickellegierungen (abhängig von der Korrosivität der Flüssigkeit und der Temperatur).
- Sicherstellen, dass das Material den ASME/ANSI-, ASTM- oder anderen Industriestandards entspricht.
Rohrbiegeverfahren
Für YouTube:
- Dornbiegen: Gewährleistet glatte Biegungen ohne Falten.
- Kaltbiegen (für kleine Durchmesser): Hierbei kommen hydraulische oder rotierende Zugbiegemaschinen zum Einsatz.
- Warmbiegen (für große Durchmesser/dicke Wände): Erhitzen vor dem Biegen verhindert Rissbildung.
- Minimaler Biegeradius: Typischerweise 1,5 bis 3 Mal der Außendurchmesser (AD) des Rohrs, um Verformungen zu vermeiden.
Für J-Rohre (einfache Biegung, 180°-Rücklauf):
- Ähnlich wie U-Rohre, aber mit einem geraden Schenkel, der länger ist als der andere.
- Wird dort eingesetzt, wo Platzmangel herrscht.
Wichtige Fertigungsschritte
1. Das Rohr durchtrennen
- Die Rohre werden auf die benötigte Länge zugeschnitten (einschließlich Biegezugabe).
- Enden entgratet für glatte Schweißnähte.
2. Biegen des Rohrs
- CNG- oder hydraulische Rohrbiegemaschinen gewährleisten Präzision.
- Laser-/optische Messungen prüfen Biegewinkel und Radien.
3. Wärmebehandlung (falls erforderlich)
- Spannungsarmglühend (für Hochdruck-/Hochtemperaturanwendungen).
- Glühen (für kaltverfestigte Werkstoffe wie Edelstahl).
4. Abschlussvorbereitung
- Anfasen zum Schweißen (falls Rohre an Rohrböden geschweißt werden).
- Aufweiten/Aufrollen zu Rohrböden für einen festen Sitz.
5. Prüfung und Inspektion
- Hydrostatische/Pneumatische Prüfung: Überprüfung auf Leckagen.
- Maßprüfung: Gewährleistet, dass Biegeradius und gerade Längen den Spezifikationen entsprechen.
- Zerstörungsfreie Prüfung (ZfP):
- Eindringprüfung (PT) oder Röntgenprüfung (RT) zur Bestimmung der Schweißnahtinte.
- Ultraschallprüfung (UT) zur Bestimmung der Wanddickengleichmäßigkeit.
Baugruppe im Wärmetauscher
- U-Rohre werden in den Rohrboden eingesetzt und aufgeweitet/verschweißt.
- Das J-Rohr (falls es zur Reinigung/Inspektion verwendet wird) kann als abnehmbares Bündel installiert werden.
- Zur Vermeidung von Vibrationen werden Rohrhalterungen/Schallwände angebracht.
Alternative Methoden
- Vorgefertigte U/J-Rohre: Erhältlich bei Lieferanten in Standardgrößen.
- Geschweißte Rückbiegeteile: Für große Durchmesser, bei denen das Biegen schwierig ist.
Wichtige Überlegungen
- Wärmeausdehnung: U-Rohre gleichen die Ausdehnung auf natürliche Weise aus.
- Fluidströmung: Für gleichmäßige Krümmungen sorgen, um Druckverluste zu vermeiden.
- Reinigungsfähigkeit: U-Rohrbündel ermöglichen eine chemische/mechanische Reinigung.
- Normenkonformität: ASME Sec VIII (Druckbehälter), TEMA (Wärmetauschernormen).
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